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Piano Solo

Foto: Jack Liebeck

Kit Armstrong (London)

Freitag, 12. März 2010, 20.00 Uhr
Kreishaus Olpe

Joh. Seb. Bach, 4 Duette (f. d. rechte und linke Hand) BWV 802-805

Joh. Seb. Bach, Italienisches Konzert F-Dur, BWV 971

Wolfgang A. Mozart, Sonate für Klavier D-Dur KV 576

Frédéric Chopin, 3 Etuden aus op.10, Nr.4 - Nr. 3 - Nr.8

György Ligeti, 3 Études: Fanfares - Arc en ciel - Der Zauberlehrling 

Claude Debussy, Préludes No. 1 - 3 aus Douze Préludes Livre I

Franz Liszt, Konzertetüde „La Leggierezza“ f-Moll 

Franz Liszt, 1. Legende „Die Vogelpredigt des Hl. Franz von Assisi“

Kit Armstrong aus London, ein 17-jähriges Ausnahmetalent, steht am Beginn einer großen Karriere als Pianist und Komponist und ist zudem höchst begabt in Naturwissenschaften und Sprachen. Im Alter von fünf Jahren begann er Klavier zu spielen und zu komponieren. Er schloss mit 16 Jahren sein Musikstudium an der Royal Academy of Music und ein Mathematikstudium am Imperial College London ab. Sein Mentor Alfred Brendel lobt ihn überschwenglich: „Dieser Junge ist die ungewöhnlichste Begabung, der ich je begegnet bin.“ Seit seinem Konzertdebüt im Alter von acht Jahren hat Kit Armstrong bereits zahlreiche Rezitals und Konzerte
als Solist mit Orchester gegeben. Unter seinen Kompositionen finden sich zahlreiche Stücke für Klavier solo, zwei Streichquartette, ein Klavierquartett, zwei Klavierquintette.

Kit Armstrong gastiert in der Saison 2009/2010 insbesondere mit dem Gewandhausorchester Leipzig und mit dem Philharmonia Orchestra London. Als Solist ist er eingeladen u.a. zum Klavierfestival Ruhr, den Schwetzinger Festspielen, dem Kissinger Sommer sowie nach Baden-Baden, Dortmund, Florenz, Olpe, München und Wien.

Foto: Adam Shamper

Konstantin Lifschitz (Luzern)

Freitag, 30. April 2010, 20 Uhr, Kreishaus Olpe

Joh. Seb. Bach, Partita Nr. 2 c-Moll BWV 826

Frédéric Chopin, 4 Mazurken Opus 7

Frédéric Chopin, Ballade Nr. 2 F-Dur op. 38 Robert Schumann gewidmet

Robert Schumann, Kreisleriana op. 16 Frédéric Chopin gewidmet

Der 1976 in Rußland geborene Konstantin Lifschitz lebt und arbeitet heute in Luzern. Er zählt zu den wichtigsten Vertretern der russischen Klaviertradition. Mit 13 Jahren gab der junge Konstantin sein erstes Moskauer Konzert und wurde begeistert gefeiert, ganz so wie 2005 in Olpe. Schon mit 19 Jahren erhielt er für die CD mit den Goldbergvariationen (J. S. Bach) den Echo-Klassik-Preis als Europäischer Nachwuchskünstler des Jahres, 1996 einen Grammy Award.
Konstantin Lifschitz spielt heute auf den fünf Kontinenten in allen wichtigen Musikmetropolen – in Berlin, Frankfurt, Köln, München; in Amsterdam, Brüssel, London, Mailand, Moskau, New York und Tokio. Er ist ein glänzender Virtuose, er fesselt durch sein brillantes Spiel; er ist ein intelligenter Musiker mit einem wachen Geist, der mühelos Gehalt und Gestalt in den Werken ’seiner’ Komponisten erschließt. Konstantin Lifschitz besitzt die Kunst des „Singens“, des melodisch Sich-selbst-Vergessens – eben die Kunst der persönlichen künstlerischen Gestaltung. Seine inzwischen 21 Tonaufnahmen erhielten hervorragende Kritiken. 2004 nahm die ruhmreiche Royal Academy of Music in London den begnadeten Pianisten als ihr Mitglied auf.

Foto: vom Künstler zur Verfügung gestellt

Andreas Bach (Köln)

 Freitag, 24. September 2010, 20 Uhr,
Kreishaus Olpe

Joh. Seb. Bach, Partita Nr. 1 B-Dur BWV 825

Ludwig van Beethoven, 32 Variationen c-Moll WoO 80 

Bela Bartok, Im Freien

Robert Schumann, Waldszenen op. 82

Frédéric Chopin, Scherzo cis-Moll op. 39

Frédéric Chopin, Scherzo b-Moll op. 31

Andreas Bach aus Köln, der Gast aus der heimlichen Metropole der kurkölnischen Sauerländer, begann als 5jähriger mit dem Klavierspiel. Den Auszeichnungen bei "Jugend musiziert“ folgten 1985 der Bernhardt-Sprengel-Preis und der Bruno-Leonardo-Gelber-Preis. Auf Tourneen in USA, Japan und Kanada sowie bei Auftritten mit wichtigen europäischen Orchestern erntete er hymnische Kritiken. In vielen europäischen Zentren war Andreas Bach ein begehrter Gast. Er konzertierte mit Orchestern und Dirigenten von Weltruf - stellvertretend seien Gerd Albrecht, Wolfgang Sawallisch und Horst Stein genannt. Im Alter von 24 Jahren zog sich Andreas Bach für längere Zeit vollständig vom Konzertleben zurück. Nach weiteren Jahren intensiver Ausbildung bei Karl-Heinz Kämmerling und bei Pavel Gililov setzte er seine Karriere fort. Er konzertiert seitdem wieder auf den wichtigen Konzertpodien in Europa, den USA und Südamerika, so z. B. in der Berliner Philharmonie, beim Internationalen Marlboro-Kammermusik-festival in den USA oder beim Festival "Spannungen" in Heimbach. Sein China-Debut fand 2005 mit großem Erfolg statt, eine größere Asientournee führte ihn 2007 nach Japan, Hongkong und Macao. Andreas Bachs CDs widmen sich Werken von Bartok, Beethoven, Brahms, Poulenc und Schumann.

Foto:  Stéphane Gallois

Lise de la Salle (Paris)

Freitag, 29. Oktober 2010, 20 Uhr,
Kreishaus Olpe

Franz Liszt, Funérailles, Harmonies poétiques et religieuses Nr. 7

Franz Liszt, Après une lecture de Dante. Fantasia quasi Sonata

Franz Liszt, Ballade Nr. 2 h-Moll und „Nuages Gris“

Franz Liszt, Mazeppa, Etudes d’exécution transcendante Nr. 4

Frédéric Chopin, Balladen Nr. 1 g-Moll op. 23, Nr. 3 As-Dur op. 47
  -  Nr. 4 f-Moll op. 52

Frédéric Chopin, Sonate Nr. 2 b-Moll op. 35

Die jugendliche Lise de la Salle aus Paris wurde bei ihrem Olper Konzert 2009 ganz stürmisch umjubelt: „Klavierabend der Extraklasse“ (Tobias Stahl);„ein Konzert, das vom Anfang bis zum Schluß begeisterte“ (Dietmar Schettel). Dem Begehren des „restlos begeisterten Olper Publikums“ entsprechend, hat der Kunstverein die Ausnahmepianistin auch für 2010 gewonnen. Einen Tag nach einem Rezital im Wiener Konzerthaus wird sie in Olpe Werke von Frédéric Chopin und weiteren Komponisten gestalten. Hoch begabte Kinder überspringen in der Schule schon ’mal eine Klasse. Lise da la Salle, die einer alten französischen Adelsfamilie entstammt, schloss mit 13 Jahren und einem ersten Preis das Pariser Konservatorium ab. Die Meisterklasse des Conservatoire National Supérieur de Paris konnte sie bereits zwei Jahre später mit Auszeichnung absolvieren. Angefangen hat die anmutige Musikerin allerdings sehr früh. Geboren 1988 im nordfranzösischen Cherbourg, wuchs sie in Paris in einer sehr künstlerisch geprägten Familie auf: "Meine Mutter ist eine passionierte Chorsängerin, meine Großmutter ist Klavierlehrerin, und bei uns zu Hause liefen immer CD oder Radio." Seit dem 4. Lebensjahr ist das Klavier ihr Lieblingsinstrument. Ihr Anschlag ist leicht und filigran, kann bisweilen eigenwillig in der technischen Entfaltung sein. Sie spielt mit einer ausbalancierten Rhythmik und einer ausgewogenen Dynamik. Lise de la Salle entfaltet einen gestaltungssicheren und reichen Klavierklang. Ihr Spiel berückt die Zuhörer mit einer seelenvollen Klangtiefe. Ihre Piano Solo-Fans warten auf sie „mit stehenden Ovationen“ und „mit großem verdienten Beifall“.

Foto: vom Künstler zur Verfügung gestellt

Amir Katz (Berlin)

Freitag, 26. November 2010, 20 Uhr, Kreishaus Olpe

Für den Olper Klavierabend sind Werke von Frédéric Chopin mit dem Schwerpunkt Nocturnes vorgesehen. Einzelheiten werden in der Presse mitgeteilt.

Amir Katz aus Berlin, 1973 bei Tel Aviv geboren, konnte durch Stipendien unterstützt sein Klavierstudium in Europa absolvieren. Seine Lehrmeister waren Dimitrij Bashkirov, Leon Fleisher, Murray Perahia und Elisso Wirssaladze. Schon früh gewann Amir Katz die Klavier-Wettbewerbe Maria Canals in Barcelona und Robert Casadeus in Cleveland. Seit er 2003 den Internationalen Schubert-Wettbewerb in Dortmund gewann, hat er in ganz Europa, in Japan, China und USA debutiert, so am Lincoln Center New York wie auch unter Zubin Mehta mit dem Israel Philharmonic Orchestra. Im Jahr 2006 feierte er mit dem Klavierwerk von Schubert große Erfolge und absolvierte eine Tournee mit acht Konzerten in China. Er konzertierte in der Berliner Philharmonie, in Paris, im Lincoln Center in New York, in der Tonhalle Zürich, in Madrid und Prag. Seine kürzliche Einspielung aller „Lieder ohne Worte“ von Mendelssohn Bartholdy wurde von Crescendo auf die CD-Bestenliste gesetzt.

Abonnements und Geschenk-ABOs: seit 15 Jahren unveränderte Preise
Preisgünstige Jahresabonnements 2010 à 60 EUR sind erhältlich im VHS-Büro in Olpe, Kurfürst-Heinrich-Str.34. Als vorzügliche Idee, Musikliebhaber zu erfreuen, hat sich das Geschenk-ABO erwiesen; auch dieses kann man gegen Barzahlung oder Scheck erwerben.
Fax-Bestellungen unter Fax-Nr. 02761–923600.
E-mail-Bestellungen sind möglich über:
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