Ausstellungen
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Martin Stommel (*1969)
Bonn
Werkauswahl
1. April bis 25. April 2012
Olpe, Kreishaus
Eröffnung: Sonntag, 1. April um 17 Uhr
15.30 Uhr
Jahres-Mitgliederversammlung 2012
des Kunstvereins Südsauerland
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1993-2001 Schüler von Boris
Birger, dessen Bilder Nikita Chruschtschow 1962 öffentlich diffamiert
hatte,
weil sein Stil nicht vereinbar war mit der Kunstdoktrin des
"Sozialistischen Realismus"
1994-1997 Studium der Malerei an der Akademie der Bildenden Künste München
(Prof. Bernh. Weißhaar)
1998-1999 weiterführendes Studium der Malerei an der HdK Berlin (Gasthörer
bei Prof. Klaus Fußmann)
Sir Ernst Gombrich bezeichnete
Stommel als "Meister von Licht und Schatten".
Martin Stommel schöpft aus
dem Themenfundus biblischer Gleichnisse oder mythischer Legenden,
in denen auch Darstellungen von Familienmitgliedern und Freunden sowie
Selbstporträts auftauchen. Ferner malt er Landschaften, Porträts und Stillleben.
„Die Gestalten Stommels, die von sehr verschiedener Schwere sein können,
zeigen den Künstler als einen Meister des Ausdrucks innerer Zustände
durch den Körper.
Mit diesem besonderen Interesse an der menschlichen Gestalt als primärem
Ausdrucksträger steht Stommel gewiß
in einer der ehrwürdigsten Traditionen der abendländischen
Kunstgeschichte.“
Prof. Dr. Georg Satzinger (2004)
„In meiner Vorgehensweise
greife ich von Beginn an das Naturvorbild als Ausgangs- und Bezugspunkt
auf.
Zu meinen großen Bildern entstehen auf diese Weise kleine Sammlungen von
Zeichnungen und Ölstudien nach der Natur,die wiederum bei der Arbeit als
Modelle dienen.
Meine künstlerische Absicht liegt in der Überwindung innerer Distanz
sowohl zu meinem Thema als auch zum Bild selbst.
In meinem klaren Verzicht auf fotografische Vorlagen unterscheide ich mich
wesentlich von zeitgenössischen Positionen.“
Martin Stommel (2012)
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Künstlerbund Südsauerland
Fotografie • Grafik • Malerei • Objekte
24. Juni bis 22. Juli 2012
Olpe, Kreishaus
Eröffnung: Sonntag, 24. Juni um 11 Uhr
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Der
Künstlerbund Südsauerland präsentiert – in eigener Regie – zum 14. Mal in
dieser kleinen documenta des Südsauerlandes vielfältige Stilrichtungen und
mannigfache Möglichkeiten, ein künstlerisches Universum zu schaffen. Die
Werkschau umfaßt Aquarelle, Grafik, Handzeichnungen, Fotografien, Ölmalerei
sowie Objekte aus Bronze, Eisen, Stein, Ton und anderen Stoffen.
Der Künstlerbund mit seinen rund 25 Mitgliedern wurde am 27. Januar 1989 von 7
Künstlern gegründet. In ihm sind Künstler und Künstlerinnen vertreten, die
sich durch selbständige schöpferische Leistungen qualifiziert haben. In ihren
Werken offenbaren sie ihre persönliche Weltsicht und ihren individuellen
Gestaltungswillen. Ihre Ausstellungen im Kreis Olpe, in zahlreichen Städten
Deutschlands, darunter auch im Landtag in Düsseldorf und im Landeshaus in Münster,
haben Akzente gesetzt gegen das oberflächliche Konsumdenken einer auf
Freizeitspaß ausgerichteten und weitgehend kunstabstinenten Gesellschaft.
Literatur: Kunst und Künstler im Kreis Olpe: Bd. I (1991) ISBN 3-9802697-0-1 /
Bd. II (2001) ISBN 3-9802697-2-8 – Bestellung: info@kunstverein-suedsauerland.de
Ferner liegen zwei Kataloge zum 10. und 20. Geburtstag des Künstlerbundes vor.
Kontakt: Künstlerbund Südsauerland Oberer Kehlberg 16, 57439 Attendorn
www.kuenstlerbund-suedsauerland.de
Kinderatelier des
Kunstvereins
Das
Kinderatelier des Kunstvereins bietet Kindern seit über 20 Jahren in
Kooperation mit der Volkshochschule des Kreises Olpe Kurse für bildnerisches
Gestalten an. Es setzt sich zur Aufgabe, das Kunstverständnis und die
individuellen Fähigkeiten von Kindern zu wecken. In altersgemäßer Weise
lernen sie originale Kunstwerke kennen, entwickeln eigene kreative Kräfte und künstlerische
Ausdrucksmöglichkeiten. Ziel der Kurse ist – neben dem Erlernen von Techniken
– die Entfaltung der schöpferischen Talente und des eigenen ästhetischen
Urteilsvermögens.
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Heike Feddern,
Gelsenkirchen
Werkauswahl
30. September bis 24.
Oktober 2012,
Olpe, Kreishaus
Eröffnung: Sonntag, 30. September um 11 Uhr
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Heike
Feddern (*1963) studierte an der Fachhochschule Dortmund Malerei und
Illustration bei Prof. Pitt Moog. Am Anfang malte sie archaisch anmutende
Bilder, mehr durch die erdigen Pigmente und übereinander gelagerten Sand- und
Farbschichten sprechend als durch ein konkretes Motiv.
Nach
und nach erschienen Figuren und Gesichter auf der Leinwand, hier ein Torso,
dort ein Auge oder Mund, zufällig auftauchend. Sie übernahmen zielstrebig
die Bilderwelt der Malerin, die immer noch verblüfft ist über das Eigenleben
der Gemalten, die Persönlichkeit, die sich bei ihrer Entstehung entwickelt.
Einige
Figuren erscheinen merkwürdig bekannt, als hätte man sie irgendwo schon
einmal gesehen. Trotz unseres Lebens in der Hochgeschwindigkeitsepoche, wo
Ereignisse von gestern schon morgen vergessen sind, scheinen wir doch noch ein
kollektives Gedächtnis für Märchen und Mythen, Gesellen aus Gedichten und
Geschichten bewahrt zu haben. Noch kennen wir alle Rotkäppchen und Co., den
Zauber-lehrling oder auch Romeo und Julia. Vielleicht erinnern uns die
Gemalten daran, vielleicht kommen sie uns deshalb so seltsam vertraut vor.
Doch sind die Bilder keine reine Nach-erzählung oder Illustration dieser
Geschichten, vielmehr bieten sie realistisch Unrealistisches dar, kleine
Sequenzen, den kurzen Augenblick einer Idee oder des Erinnerns, der schnell
vorbeizieht, wenn man ihn nicht festhält.
Manchem
Betrachter scheinen diese Bilder zu „laut“, doch wer genauer hinblickt,
wird die feine Ironie entdecken, den dunklen Humor und das Rätselhafte. Trotz
der allgemein verständlichen, Bildsprache und der gegenständlichen
Darstellung bleibt genug Raum für Geheimes und Hinter-gründiges. Die Magie
der Arbeiten beruht auf ihrer surreal verstörenden, beängstigenden
Faszination. Denn wer schaut nicht gerne – natürlich aus sicherer Position
– freudig schaudernd über den Rand des Abgrundes oder besser – des Abgründigen?
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